Exposition

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Das Museum besteht aus fünf Teilen:
A         „Dolnooravský rínok“
B         „Hornooravská ulica“
C         „Goralské lazy“
D         Kirche
E         Grossmühle mit Wasserbauten

A) Dolnooravský rínok – ist ein kleines Marktstädtchen mit Objekten aus dem Südwesten
der Orava-Region

1. Malatiná Die Gemeinde Malatiná ist am Anfang des 14. Jahrhunderts auf einem Bergweg von Liptov nach Orava entstanden. Das Objekt, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, war eine der größten Siedlungen in der Gemeinde.
In diesem Objekt befinden sich Verwaltungs- und Arbeitsräume des Museums.

2. Záskalie  Glockenturm (1860)  Der Barock-Glockenturm bestand aus zwei Teilen. Im unteren gemauerten Teil gab es in der Vergangenheit das Gemeindearchiv und Feuerwehrdepot. Im Aufbau aus Holzplatten befindet sich die Glocke aus Kraľovany. An der Spitze gibt es einen Metallhahn als Symbol des Brandschutzes.

3. Vyšný Kubín  Edelmannskurie der Familie Meško (1752) Das Blockobjekt besteht aus zwei selbständigen Wohnungen.  Der vordere Teil wurde in der Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut und wurde mit ursprünglichen Möbeln ausgestattet, die das höhere soziale Niveau der Adelsmänner darstellen.  Zur Erinnerung an die lateinische Schule wurde im hinteren Teil des Hauses ein Schulzimmer errichtet.

4. Žaškov Haus eines Kleinbauern (1790) – Žaškov  
Das Haus mit klassischem dreiteiligen Grundriss war typisch für Bauernhäuser. Der Eingangsbereich besteht aus einem Vorzimmer, aus dem Kammer, Zimmer und das Dachgeschoss zugänglich sind. Über eine Trennwand wird vom Vorzimmer eine schwarze Küche getrennt, in der auf einem offenen Herd mit Rauchloch gekocht wurde.

5. Veličná Mangel (1802)
Diese geschickte technische Anlage zur Endbehandlung von Blutdruck war seit 1802 in Betrieb.
Die letzten Inhaber – die Familie Páltik – haben diese Mangelanlage bis 1956 betrieben.

6.  Veličná Handwerkerhaus mit eingeschossiger Kammer  
Veličná war bis 1683 die Hauptstadt des Orava-Gaus. In der Handwerkerumgebung dieses Städtchens entwickelte sich im 16. Jahrhundert der architektonische Typ des Hauses mit eingeschossiger Kammer und Aussengang oberhalb des Hinterzimmers.

7.  Bziny Hoferhaus   Das Blockhaus, das an der Wende des 18. und 19. Jahrhunderts erbaut wurde, stellt die Wohnform des ärmsten

8. – 9. Speicher  
waren Wirtschaftsbauten zum Zweck der Einlagerung von landwirtschaftlichen Produkten und Nahrungsmitteln. Der Speicher aus Srňacie gehörte drei Eigentümern.

 

B) „Hornooravská ulica“ ist ein Beispiel für Dörfer mit Reihenhäusern aus der Zeit der
Kolonisation durch Schäfer

10. Trstená  Rekonstruktion des Töpferofens aus dem Jahre 1918 wurde aus Ziegeln gemauert, die mit Lehm von oben und innen behandelt wurden. Erfahrene Töpfer waren imstande, in den Ofen bis zu 3500 Gefäße zu legen

11. Čimhová Bauernanwesen (1870) Die Blockkonstruktion dieser Bauwerke wurde aus starken und länglich zersägten Tannenstämmen errichtet. Die zersägte und glatt angeschlossene Seite bildete die Innenwand des Zimmers. Fugen wurden mit Moos gefüllt. 

12. Beňadovo Haus eines Kleinbauern (1868)
Das Haus wurde aus nicht bearbeiteten Balken gefertigt. Blöcke im Vorderzimmer und in der Kammer werden durch ein nicht bedecktes Vorhaus voneinander getrennt. Das Vorderzimmer mit dem großen Steinofen und Herdplatz und Rauchloch war das einzige bewohnte Zimmer.

13. Podbiel Anwesen eines mittelständischen Bauern (1832)  
Der letzte Haueigentümer ist mehrmals – insgesamt 37 Jahre lang – nach Amerika ausgewandert, um dort zu arbeiten. Nach dem ersten Weltkrieg hat er nach eigenen Erfahrungen einen Großumbau des Hausinneren durchgeführt.

 

14. Zuberec Bauernhaus
Die Kopie des Blockbauhauses mit drei Räume und Walmdach stellt das Bauwesen an der Wende des 18. und 19. Jahrhundertsdar. 
Die Einrichtung des Hauses dokumentierte die enge Verbindung der Gemeinde mit der Gebirgsumgebung.


15. Leinenweberkurie  Diese Replik des Hauses der Palider-Familie (Färber und Leinenhändler) aus dem Jahre 1789 charakterisiert die Anfänge des Baus der ersten Herrenhäuser aus hartem Material. Diese Häuser boten den Familien bequemens Wohnen, doch sie dienten auch Handelszwecken und in Geschosskammern waren auch Lagerräume.

16. Dolná Lehota Anwesen eines reicheren Bauern Es handelt sich um eine
Kopie des Anwesens der Dieška-Familien, dessen vorderer Teil mit Außengang im Jahre 1869 errichtet wurde. Eine weitere selbständige Wohneinheit mit Vorhaus, Küche und Zimmer wurde später dazu gebaut.  

17. Vasiľovo Anwesen eines ehemaligen Dorfrichters UDas Anwesen ist eine fast vollständige Kopie des Anwesens aus dem Jahre 1839, das vom direkten Nachkommen des Dorfrichters von Vasilovo erbaut wurde.  Das Wirtschaftsobjekt besteht aus einem vierseitigen Hof.

18. Hruštín Anwesen des reichen Bauern (1923) Dieses abgeschlossene Anwesen ist das jüngste Objekt im Museum. Ein besonderes Zeichen der Volksarchitektur in Hrustin sind Dächer mit zweimal gebrochenem Giebel.

 

19. Habovka Schmiedewerkstatt gehört der Klimek-Familie, die sie im Jahre 1912 gekauft hat. Der gemauerte Herdplatz an der Hinterseite des Blockbauwerkes war die wichtigste Einrichtung der Werkstatt. Die Luft in den Herdplatz wurde mit Hilfe eines Ledersackes zugefügt, der manuell über eine Kette betätigt wird.  Im bedeckten Bereich vor der Schmiederwerkstatt wurden Pferden und Ochsen Hufeisen aufgelegt.

 

20. Rabčice Haus des Dorfrichters (1828) Das Objekt mit Dachgeschosskammern, die im Mansardendach eingebaut wurden, ist das nach Ausmass größte Wohnhaus im Museum. Slúžil nielen pre život rodiny, ale aj pre dedinské spoločenstvo. V strednej izbe sú obecné predmety – úradne overené miery a váha, predmety obecného hlásnika a sluhu. Po ľavej strane – v najväčšej izbe bola úradovňa richtára.

 

C) Einsiedeleien „Goralské lazy“ dokumentieren zerstreute Einsiedeleien in den Bergen

21. Oravské Veselé Holzfäller- und Hirtensiedlung (1838) 
Die Siedlung stellt die niedrige soziale Variante der typischen Beskiden-Architektur und die einfachste Wohn- und Hofform dar.

 

22. Zuberec Almhütte   In der Bergregion von Orava gab es die traditionelle Schafszucht in Almhütten. Die Landwirte züchteten die Schafe im Winter und bei Schneedecke zu Hause; in Zeiten ohne Schneedecke brachten sie die Schafe zur Weide auf gemähten Wiesen und Feldern und von Mai bis September in Bergen, wo Schafsfarmen – Almhütten errichtet wurden.

23. Novoť Haus des Dorfrichters (1813) gehörte dem alten Siedlungsgründergeschlecht Jurčák. Das Zimmer gehörte zu den größten Zimmern in der Gemeinde – Frauen und Mädchen versammelten sich hier zu Spinnabenden, zum Weben und zu sonstigen Hausarbeiten. Auf der nördlichen Seite war das Haus vor kaltem Wind mit Plattenschalung geschützt, die entlang der Hinterseite des Hauses verlief.

24. Novoť Ölwerk (1849)  Die Innenausstattung des Ölwerkes bestand aus Ofen, Presse, Werkzeug und Gefäß.

Glockenturm aus Rabčice Die Konstruktion
besteht aus einer Säule mit einem Gabelzweig, in dem die Glocke eingebaut ist, die durch ein kegelförmiges
Schindeldach geschützt wurde. Die Glocke stammt aus der Kirche in Habovka, die im Jahre 1813 infolge von Hochwasser zerstört wurde.

25. Oravská Lesná Bauernhof (1862) Der hintere Teil des Wohnhauses im Bauernhof wurde im Jahre 1862 errichtet. Küche und Zimmer wurden im 20. Jahrhundert zugebaut. Wegen Wärmedämmung wurden die Blockwände mit Schindeln verkleidet. Unter einem Dach befinden sich auch Ställe für Mastschweine.

 

D) Kirche

26. Rabčice Leichenhaus stellt eine Kopie des Leichenhauses dar, das sich an der Befestigung der ursprünglichen Holzkirche befand und zugleich die Funktion des oberen Tores erfüllte.

27. Zábrež Kirche der heiligen  Elisabeth von Thüringen Die spätgotische Holzkirche wurde wahrscheinlich am Anfang des 15. Jahrhunderts als eine Filiale der römisch-katholischen Pfarrgemeinde in Veličná errichtet. Der ursprüngliche Bau bestand aus einem Schiff, das mit einem kleineren Tempel und einer Sakristei beendet wurde. Die Plattendecke des Schiffes und die Chorempore ist mit einem Renaissance-Gemälde mit Pflanzenmotiven verziert. Das Gemälde am Tempel stammt aus dem Jahre 1646. In der Filialkirche in Zábrež wurden ältere Altarelemente aufbewahrt, die nach der Modernisierung der Pfarrkirche in Veličná übriggeblieben sind. Die erhaltenen Teile befinden sich in der Exposition der Orava-Gallerie in Dolný Kubín.

Heuschuppen   Im Sommer war es notwendig, genügend Gras zu mähen und Heu für Haustiere zu trocknen. Wiesen gab es häufig an entfernten und schwer zugänglichen Stellen. Damit die Menschen während des Mähens der Wiesen und der Trocknung von Heu jeden Tag nicht ins Dorf zurückkehren mussten, haben sie in der Nähe der Wiesen Heuschuppen, Ställe und Saisonbauten errichtet.

28. Zimmer aus Hruštín            

29. Heuschuppen aus Oravská Jasenica

 

 

 

E) Grossmühle mit Wasserbauten – Mühle und Walche 

29. Novoť
Die Mühle wurde gegen 1890 errichtet. Während ihres Betriebes diente die Mühle insbesondere zum Mahlen von Schrot aus Hafer und Gerste und für kurze Zeit auch zum Mahlen von Grobmehl. Im Frühjahr und im Herbst wurden im hölzernen Anbau Schindeln aus importiertem Material gesägt. Die Mühle war bis 1953 im Betrieb.  

30. Lomná Walche (1820)
Die technischen Anlagen zum Filzen von Tuch befinden sich in der Blockhütte, in der auch ein Ofen zum Erhitzen von Wasser mit Verteilungsleitungen und Pochwerk standen. Walche war bis zu den 50-er Jahren des 20. Jahrhunderts in Betrieb.